Gynäkologische Praxis Dr. K. Klostermann
 

Das Leben ist eine stetige Veränderung

Das Leben hält vieles für uns bereit. Sie sind nicht allein, wir beraten Sie gern in allen Lebenslagen.

 

Lebenslagen verändern sich im Lebensrhythmus und durch individuelle und persönliche Veränderungen. Oft meistert man diese Veränderungen mit Bravour, aber manchmal werfen diese Veränderungen Fragen auf, Unsicherheiten entstehen und vielleicht entwickeln sich auch Probleme oder Krisen daraus.

Wir möchten Ihnen in diesen Lebenslagen eine Unterstützung anbieten. Nutzen Sie die Möglichkeit, über ihre persönliche Situation zu sprechen, sich beraten und unterstützen zu lassen sowie eventuelle medizinische Ursachen abklären zu lassen.

In allen Lebenslagen und –abschnitten, von der Pubertät bis ins Alter, stehen Partner oder Familienmitglieder an Ihrer Seite – beziehen Sie diese auch in Ihre Besuche in unserer Praxis mit ein.

 

Die Berücksichtigung psychosomatischer Gesichtspunkte spielt im Fach Geburtshilfe und Gynäkologie eine außerordentlich große Rolle.

Denn neben aktuellen Problemen und Sorgen im Alltag können bestimmte Lebensveränderungen wie Pubertät, unerfüllter Kinderwunsch, Wochenbett oder Wechseljahre zu körperliche Beschwerden führen, die in der Psyche ihren Ursprung haben. Andererseits können Ausnahmesituationen wie Operationen und Krebserkrankungen, Erlebnisse wie Gewalterfahrungen, Operationen, Schwangerschaftsabbrüche, unglückliche Schwangerschaftsverläufe zu psychischen Störungen führen.

Als zertifizierte Praxis für psychosomatische Grundversorgung begleiten wir Sie und finden mit Ihnen gemeinsam Lösungswege.

Ist Ausfluss schlimm oder bin ich deswegen krank?

Meine Regelblutung ist unregelmäßig?

Darf ich ein Tampon benutzen oder macht dies das Jungfernhäutchen kaputt?

Was kann ich tun bei Schmerzen während der Periode?

Was kann ich gegen meine Pickel machen?

Wie kann ich am besten verhüten und mich schützen?

Und wie sag ich es meinen Eltern?

Wir hören zu und bei uns ist nichts peinlich. Und das Beste – wir unterliegen alle der Schweigepflicht, auch wenn Du noch nicht volljährig bist. Dumme Fragen gibt es nicht. Also frag, denn wir haben für fast alles rund um die Themen Sex, Verhütung, Entwicklungsprozessen, aber auch zu Geschlechtskrankheiten, HIV und AIDS eine verständliche und respektvolle Antwort. Wir beraten Dich im Umgang mit Deinem Körper und Freunden, sprechen mit Dir über Lebensgewohnheiten und finden einen Weg, falls Du Sorgen hast.

Unser Angebot richtet sich an junge Mädchen im Alter von 12-20 Jahren. Es gibt keinen festen Zeitpunkt, wann Du zum Frauenarzt gehen solltest. Du entscheidest, wann Du bereit dafür bist. Bitte um einen Termin und komm vorbei- gern auch mit Deiner Freundin, Deinem Freund oder Deinen Eltern.

Sie wünschen sich ein Baby?

 

Dann starten Sie am besten mit einer natürlichen Familienplanung. Klären Sie mit Ihrem Partner, ob Ihr Kinderwunsch in Ihrer ganz privaten Situation realistisch ist. Schaffen Sie gute Bedingungen für ein hormonelles Gleichgewicht durch regelmäßige Bewegung, gesundes Essen, meiden Sie Nikotin, Alkohol und berufliche Überlastung.

Wichtig für eine natürliche Familienplanung ist das richtige Timing. Denn der weibliche Körper bildet nur einmal im Monat eine Eizelle, die für 12-18 Stunden befruchtungsfähig bleibt, Spermien sind das aber mehr als 3 Tage. Daher ist es sinnvoll, dass der Verkehr vor dem Eisprung stattfindet. Um diese fruchtbaren Tage zeitlich genau zu bestimmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten vom Messen der morgendlichen Temperatur, der Bestimmung des Sekret bis hin zur Nutzung eines Zykluscomputer in Verbindung mit Hormonbestimmungen aus dem Urin.

Detaillierte Informationen hierzu finden Sie auf http://www.wunschkinder.net. Übrigens, nach zwei bis drei Tagen Enthaltsamkeit ist die Qualität, Konzentration und Beweglichkeit der Spermien am besten.

Von ungewollter Kinderlosigkeit spricht man, wenn ein bis zwei Jahre nach Ende der Empfängnisverhütung keine Schwangerschaft eingetreten ist.

Für jedes siebte Paar in Deutschland bleibt der Wunsch nach einem eigenen Kind unerfüllt. Statistische Untersuchungen belegen, dass diese Zahlen weiter ansteigen Die Ursachen sind vielfältig, neben organischen Einschränkungen oder Fehlfunktionen, spielen die erhöhte Belastung des Menschen durch verschiedene Umweltgifte, aber auch wachsender Zivilisations-Stress und seelische Belastung eine zunehmende Rolle.

Das durchschnittliche Alter, in dem Frauen heutzutage ihre erste Schwangerschaft anstreben, steigt deutlich an. Aber mit steigendem Alter sinkt die Wahrscheinlichkeit, problemlos schwanger zu werden. Studien zeigen auch, dass die Fruchtbarkeit von Männern in Industriestaaten abgenommen hat. Wichtig zu wissen, dass die Fruchtbarkeit schon ab 30 deutlich nachlässt, der Vorrat an Eizellen mit Mitte 40 nahezu erschöpft und die Spermaqualität im Laufe der Jahre nachlässt. Doch in über 90 Prozent der Fälle hat ungewollte Kinderlosigkeit hormonelle oder anatomische Ursachen.

Diese sind jeweils zu 40% in Störungen bei Mann oder der Frau begründet. Nur in 10% aller Fälle, lässt sich eine Ursache nicht abschließend klären.

Von einem unerfüllten Kinderwunsch sind immer beide Partner betroffen. Daher empfehlen wir bei der Suche nach den Ursachen und in der Behandlung stets beide Partner einzubeziehen. In einem Beratungsgespräch werden wir als erstes versuchen, die individuelle Ursache für die Kinderlosigkeit herauszufinden.

Dazu gehören die Beobachtung des Zyklus, die Untersuchung des Hormonstatus, die Veranlassung der Anlage eines Spermiogrammes, aber auch die Prüfung der Durchlässigkeit der Eileiter und inneren Geschlechtsorgane durch einen Ultraschall. Geringe Störungen im Eireifungsprozess oder im hormonellen Ablauf lassen sich oft mit Hormongaben beheben. Sinnvoll ist auch, die Unterstützung eines Psychologen oder einer Beratungsstelle in Betracht zu ziehen.

Die heutige Reproduktionsmedizin bietet verschiedene Verfahren, Paare in ihrem Kinderwunsch zu unterstützen. Diese Methoden stellen in jedem Fall eine besondere Herausforderung für den weiblichen Körper dar. Bei einer Insemination (Samenübertragung) werden speziell aufbereitete Samenzellen mit einem dünnen Katheter durch den Muttermund direkt in die Gebärmutterhöhle gespült.

Die IVF –Methode (In-Vitro-Fertilisation) erfordert eine Hormonbehandlung und die Entnahme von Eizellen aus dem Eierstock der Frau. Diese werden dann mit dem gespendeten Samen des Mannes in einer Petrischale zu mehrzelligen Embryonen entwickelt. Maximal drei davon werden in die Gebärmutter eingesetzt. Bei der ICSI (Intrazyto – plasmatische Spermieninjektion) wird eine Samenzelle direkt in eine Eizelle eingeführt, die entstandenen Embryonen werden, wie auch bei der IVF, in die Gebärmutter gesetzt.

Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen bis zu völlig irrationalen Traurigkeitsschüben, Schlafstörungen, Stressanfälligkeit, Unbelastbarkeit, Gewichtsprobleme, Gallenschmerzen…

Zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr erfährt der Hormonhaushalt eine tiefgreifende Veränderung. Von diesen Wechseljahren oder Klimakterium sind nicht nur Sie betroffen, sondern – eben in diesem Alter- jede Ihrer Freundinnen, Kolleginnen oder Verwandten. Und jede Ihrer Artgenossinnen leidet mehr oder weniger unter diesen Symptomen, die das Leben zeitweise beschwerlich machen. Bei 20 % – 30% aller Frauen treten sogar schwerwiegende, behandlungsbedürftige Beschwerden auf.

Die Eierstöcke, die seit der Pubertät Hormone produziert und in den Körper abgegeben haben, vermindern diese Hormonproduktion in einem erheblichen Ausmaß. Dies geht mit körperlichen und manchmal auch psychischen Veränderungen einher. Die Monatsblutung wird zunächst oft unregelmäßig und bleibt schließlich ganz aus (Menopause). Die durchschnittliche Dauer der Wechseljahre bei einer Frau beträgt etwa 10 Jahre.

Übrigens: Zwar werden die Wechseljahre noch immer für ein typisches Frauenproblem gehalten. Aber auch viele Männer leiden etwa ab dem 40. bis zum 90. (!) Lebensjahr unter den typischen Symptomen: Lustlosigkeit, Müdigkeit, Hitzewallungen und Schweißausbrüche, Haarausfall und Kopfschmerzen. Die Muskelkraft, Konzentrationsfähigkeit und/oder die Erektionsfähigkeit nehmen ab. Sie sind plötzlich ohne Grund depressiv, haben Rückenschmerzen oder verspüren weniger Bedürfnis nach Sex. Die Auswirkungen der männlichen Wechseljahre (Andropause) auf die Psyche nennt man midlife-crisis.

Die Behandlungsmöglichkeiten sind vielfältig. Am wichtigsten sind aber das Akzeptieren der Vorgänge und Veränderungen im Körper und die positive Auseinandersetzung mit dem allmählichen Älterwerden. Dazu gehört es auch, die Chancen anzunehmen, die die neue Lebensphase bietet.

Bei starken Beschwerden ist die Hormontherapie aber immer noch das Mittel der ersten Wahl. Neben dieser gibt es jedoch eine ganze Reihe an wirksamen homöopathischen, pflanzlichen oder phytotherapeutischen Präparaten.

 

Gern beraten wir Sie kompetent und finden eine situationsgerechte Behandlung.